Kaiseraugster Notizen

Natur in Kaiseraugst - die Vorsorger

Vor 25 Jahren wurde sich der Gemeinderat Kaiseraugst bewusst, das mit dem sich abzeichnenden Verschwinden der Kulturlandflächen zwischen Liebrüti und Hard neue Lebensräume für Tiere und Mensch geschaffen werden mussten. Mit dem Wegfallen von Gehölzen, Hecken, Hochstammbäumen und anderen Lebensräumen würde die Landschaft verarmen und nicht mehr lebenswert sein. Zusammen mit dem Ortsplaner, Ökologen, Grünplanern und der Industrie wurden Konzepte
... weiterlesen

Die amtlichen Verunstalter

1973 fasste die Gemeinderversammlung den Beschluss die Dorfstrasse zu sanieren, und so anzupassen wie sich sich seit Jahrzehnten präsentierte. Den damaligen Dorfoberen gelang dies eingentlich sehr gut. Maxime war keine Malereien auf den Strassen - rustikal eben. 35 Jahre durften sich die "Dörfler" der "Unversehrtheit" erfreuen. Dann kamen die Touristiker, sie wollen unser Dorf fit machen für den Zulauf der Besucherströme. Als erstes wurden überall
... weiterlesen

Umfahrung Augst - eine Rechtfertigung

Weil alles unter dem Deckmantel der Vertraulichkeit läuft, ist die Bevölkerung von Kaiseraugst nicht informiert, was diese Umfahrung bedeutet. Die bestehende Kantonsstrasse Kaiseraugst - Augst bleibt bestehen. Vom Lichtsignal Augst bis zum Lichtsignal in Pratteln, soll die Kantonsstrasse nach Süden verlegt werden. In der Gegend des heutigen Autobahnanschlusses Augst wird die neue Strasse in die Frenkendörferstrasse münden. Gleichzeitig soll von dort eine südliche
... weiterlesen

Umfahrung - umgefahren werden?

In einer kleinen Randnotiz war vor wenigen Wochen in der Basler Zeitung (BaZ) zu lesen, dass die Gemeindeoberhäupter aus Pratteln, Augst und Kaiseraugst einer Umfahrung von Augst zugestimmt hätten. Vor ein paar Tagen konnten wir der Fricktaler Zeitung entnehmen, dass der Kaiseraugster Gemeindeammann die zur Diskussion stehende Lösung als "gut für Kaiseraugst" beurteilt. Die Frage für uns Kaiserauster ist nun, was ist gut für Kaiseraugst? Die
... weiterlesen

Die Sandstreuer und Redekünstler

Ein Nachtrag zum Dorfparking: das von Autos überstellte Dorf wird auch nach dem Bau des Parkings nicht leerer und "schöner". Gemeindeammann Heller bestätigte einem Fragesteller gegenüber, dass keine bestehenden Parkplätze aufgehoben werden. Wurde den Leuten in der Planungsphase und vor der Gemeindeversammlung Sand in die Augen gestreut und während der Versammlung die Argumente so zu recht gebogen, dass es für den Gemeinderat stimmt? Ein Spiel mit
... weiterlesen

I stand drzue....

...dass das Parking nicht notwendig wäre und die Gemeinde 2.5 Mio Franken einsparen könnte. Ah, da war doch noch etwas: ein Anwohner des Schulhausplatzes warf mir vor, ich würde im Unterdorf so ruhig wohnen! Ich war klar überrascht - denn vor einigen Jahren hätte derjenige sein Elternhaus (im Unterdorf) übernehmen können. Er würde heute auch ruhig wohnen! "shame on you"!!
... weiterlesen

Die Todsünden....

unserer Kaiseraugster bürgerlichen Politiker, allen voran - die Freisinnigen! Erstaunt war ich am Abend der Kaiseraugster Gemeindeversammlung, dass unsere bürgerlichen Politiker verlangten, a) es sei zu Lasten der Gemeinde ein Parkhaus zu bauen und b) dem Konzern Valora ein Kiosk zu Verfügung zu stellen. Einer der grössten Verfechter des Parkhauses ist der freisinnige Parteipräsident. Wie für gewisse Privatinteressen (welche auch immer) sämtliche Prinzipien negiert
... weiterlesen

Der lachende Dritte..!

Wie in einem Märchen musste sich der Eigentümer des Rest. Adler gestern nach der Gemeindeversammlung vorgekommen sein. Ohne sein zutun wurde er über Nacht von einer grossen Last befreit. Die Gemeindeversammlung bewilligte die geplante Einstellhalle. Denn vor 15 Jahren hat er einen Teil der für den Betrieb notwendigen und vorhandenen Plätze abverkauft und Geld gemacht. Ohne sein zutun und kostenlos, kommt er jetzt wieder zu den Parkplätzen die er für
... weiterlesen

Zukunftsvisionen

Ich habe mir heute überlegt, was man alles machen könnte für die 2 Mio Franken die der Gemeinderat in ein Dorfparkhaus ohne Wert und Zukunft anlegen möchte. Sinnvoll investiert in die Energiezukunft der Gemeinde - da könnten in den nächsten Jahren hunderttausende von Franken gespart werden. Alles zu Gunsten unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger - zu Gunsten unserer Umwelt. Das wäre innovative und vorausschauende Politik!
... weiterlesen

Ein Kaiseraugster Unwort - "zukunftsorientiert"

Seit einiger Zeit hören wir immer öfter das Wort "zukunftsorientiert". Leider wird es in Kaiseraugst nur in Zusammenhang mit betonieren, verbauen, überbauen, noch mehr, noch höher verwendet. Eine fatale Instrumentalisierung eines Wortes. Zukunftsorientiert heisst nämlich, sich Gedanken machen über die Zukunft einer Dorfbevölkerung. Über den Umgang mit unseren Resourcen, der Natur und die Umwelt. Ob sich der Gemeinderat schon je Gedanken darüber
... weiterlesen