Kaiseraugster Notizen
und Kaiseraugst - verharrt in der EnergiesteinzeitVon Meinrad Schmid, 15. August 2009 – 10:00
Kaiseraugst ein leuchtendes Beispiel für die wirtschaftliche Entwicklung - ist zu lesen in der Tagespresse. Die Schattenseite - Kaiseraugst verharrt in der Energiesteinzeit. Vor Jahren war die Gemeinde führend in der Alternativ-Energieszene. In der Zwischenzeit haben Rheinfelden, Möhlin und weitere Gemeinden Kaiseraugst den Rang abgelaufen. Die erwähnten Gemeinden bleiben bescheiden; ihre Anlagen zur verbesserten ökologischen Nutzung von Energie sind der Presse weniger Zeilen wert.... leider!
Vergleichen wir: sämtliche von der Gemeindeversammlung Kaiseraugst bewilligten Anlagekosten für Strassenerneuerungen oder das Parkhaus im Dorf belaufen sich auf mehr als 6 Mio Franken. Ein 100 Solardächer-Projekt hätte die Gemeinde 1.5 Mio Franken gekostet. 100 Familien wären dauernd von substantiellen Energiekosten entlastet. Rund 50% Öl-, Gas oder Elektrokosten könnten dauernd gespart werden, also anstatt 800 - 1000 Franken pro Jahr noch die Hälfte. Entscheiden Sie: was ist eine zukunftsgerechte vorausschauende Gemeindepolitik? Strassenbau oder dauernd weniger Ausgaben für die Heiz- und Warmwasserkosten der Wohnbevölkerung? Es ist zu hoffen, dass sich der "neue" Gemeinderat in der kommenden Amtsperiode um eine umfassende EnergieSPARpolitik bemüht!
- 6.0
- | Kategorie: Lokalpolitik
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