Kaiseraugster Notizen
Rückblick - Umfahrung AugstVon Meinrad Schmid, 01. Februar 2009 – 21:00
Nach dem Neujahrsapéro entnehme ich mit Interesse in der Online-Zeitung Fricktal24 folgendes Statement von Gemeindeammann Max Heller: "Als Ärgernis bezeichnete Max Heller das leidige Thema Südumfahrung bei dem die Gemeinde Augst gegönnter Massen vom Verkehr befreit wird, dies aber zulasten der Liebrüti, wie dem neusten Projekt der Baselbieter Regierung zu entnehmen sei, was so weder mit dem Kanton Aargau noch mit der Gemeinde Kaiseraugst einst abgesprochen wurde."
Ja die "Propheten" in der eigenen Gemeinde gelten halt nichts, oder mindestens wenig. Bereits im vergangenen August 2008 hat der Autor darauf hingewiesen, dass die Umfahrung Augst zu Lasten der Gemeinde Kaiseraugst gehen würde. Der Autor hat in seinem Bericht vom 23. August 2008 "Umfahrung Augst - eine Rechtfertigung" darauf hingewiesen, a) warum und b)welche Konsequenzen aus diesem Projekt für die Liebrüti entstehen würden. Nun, offenbar könnte dies Tatsache werden, .....ausser es werden jetzt die richtigen Schritte zur Unterbindung dieses Landschäftler "Buuretricks" eingeleitet.
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Umfahrung Augst
- Von: ursula singh
- , 02. Februar 2009,
- 09:14
Zu wenig verstehe ich, wie man politisch und juristisch solche Projekte verhindern könnte, wenn sie in einem andern Kanton beschlossen werden. Tatsache ist, dass Liebrüti das halbe Kaiseraugst bedeutet und somit die Hälfte unserer Gemeinde unbewohnbar wird. Nicht zu reden vom Verlust des letzten Rests von natürlichen Spazierwegen und dem ohnehin ständig schrumpfenden Erholungsraum.
Re: Umfahrung Augst
- Von: Thierry Mantel
- , 07. Februar 2009,
- 13:24
Es wird sich früher oder später zeigen, ob die "Propheten" wirklich besorgt sind oder ob nur politisches Kalkül sie dazu veranlassten auf die Thematik einzugehen. Schliesslich liegt der Friedhof weit weg und die Heidemur schirmt Lärm auch noch ab...
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http://www.google.de/search?q=umfahrung+augst
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Umfahrung Augst - warum nicht eine Nordvariante?
Zu diesem Vorgehen der Gemeindeverantwortlichen ist der Begriff Gutgläubigkeit viel zu seriös, hier muss man schon fast das Wort Tollpatschigkeit in den Mund nehmen.
Da wird das ganze Gebiet von Violahof bis Roche mit Ein- und Mehrfamilienhäusern erschlossen und nun soll der Verkehr mittendurch geleitet werden. Sollen diese Bewohner keine Kinder haben sondern nur brav als Doppelverdiener Steuern zahlen?
Das vom Gemeindeammann ausgesprochene leidige Aergernis hat er sich - und uns - selbst eingebrockt.
Warum wurden die Einwohner nicht frühzeitig informiert? Die Einladung der letzten Gemeindeversammlung hat doch bewiesen, dass ihr es könnt, so in Viefarbenhhochglanzdruck nach dem Motto "Wir haben es ja, koste es was es wolle".
Dass der ganze Augster Verkehr durch die Liebrüti geführt werden soll - Herren und Damen Gemeindräte mit Chef, DAS IST HELLER WAHNSINN! Wollt ihr wirklich die Verantwortung für die vielen Kinder, die diese Strasse täglich 4 mal überqueren müssen dann noch übernehmen? Geht ihr zu den Eltern und sagt, "sorry, Euer Kind wurde überfahren, macht halt ein Neues?
Nein, da werden sich die Kaiseraugster vom "Oberdorf" zu wehren wissen.
Als (ebenso verrückte) Variante wäre da eine Nordumfahrung auch noch in Betracht zu ziehen. So beim Kraftwerk durch, über die Ergolz und dann beim Friedhof vorbei (die Verbreiterung braucht ja wirklich nur wenig Land) in die Dorfstrasse, durch das Dorf (würde den Umsatz der Geschäfte und Restaurants massiv heben - ein Parkhaus ist ja auch schon geplant) und beim Altersheim unter der Bahn durch direkt durch die Industrie nach Rheinfelden.
Wir dort oben, hinter de Liebrüti beim Schmid Pius sind auch der Ansicht "Lieber vor Eurer Haustüre als vor unserer" nur sind wir zurzeit noch an schlafen. Wehe wir werden geweckt, - die nächsten Wahlen kommen!