Kaiseraugster Notizen
Die Willfähigkeit der Schweizer JustizVon Meinrad Schmid, 28. September 2009 – 09:00
Was Bundesrätin Widmer-Schlumpf betreffend der Festnahme von Roman Polanski zum besten gab, ist eher lächerlich und riecht nach mehr als einem schalen Beigeschmack. Eine Person die sich bis heute in der Schweiz frei bewegen konnte, dazu eine Liegenschaft besitzt und jetzt zu diesem Zeitpunkt festzunehmen, scheint recht komisch. Ob die Angelegenheit mit der UBS zu tun hat? Will die Schweizer Justiz Roman Polanski als Bauernopfer der US Justiz vor die Füsse legen, um Vorteile im Vermögensstreit herauszuholen? Roman Polanski kann von der US Justiz keine faire Verhandlung erwarten. Die US Justiz ist seit jeher parteiisch und anfällig Willkür.
- 6.0
- | Kategorie: Hohe Politik
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Kommentare
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US - Justiz
- Von: Markus F. Baumgartner
- , 29. September 2009,
- 10:36
Nach neusten Erkenntnissen haben die US-Justizbehörden bereits im Vorfeld der Untersuchungshaft von Polanski ein Vorurteil gefällt.
Der oberste Richter habe dem Wortlaut nach, gegenüber des Staatsanwalts folgendes geäussert:
Ich werde dafür sorgen,dass der Kerl 100 Jahr in den Knast wandert.(obwohl noch keinen Prozess stattgefunden hat.) Der oberste Richter hat auch "einige" Formfehler zugegeben.
Dies ist in der NY-Times nachzulesen !
Komische Geschichte
- Von: Markus F. Baumgartner
- , 29. September 2009,
- 09:19
Hier war unsere Justiz für einmal schnell, sehr schnell. Unter dem Deckmäntelchen eines US-Haftbefehls kann man ja nichts falsch machen,< wir haben ja nur Verträge eingehalten>. Es stellt sich nun die Frage, wie wäre wohl die ganze Geschichte bei dem Gadhafi-Sprössling ausgegangen? Hätte die Schweizer Justize in Eigenverantwortung auch so viel Rückgrat gehabt so zu handeln ?
Die Geschichte vers. USA riecht so richtig nach:
Zucker in den Allerwertersten zu blasen !
Die Willfähigkeit der Schweizer Justiz
- Von: ursula singh
- , 28. September 2009,
- 09:11
Die Festnahme von Roman Polanski passt zum netten Geplauder des Herrn Merz mit dem Diktator Ghaddafi. Man kuscht und "liebedienert" und macht sich zum willfährigen Diener von allerlei ausländischen, zweifelhaften Justizbehörden und geht möglichst rasch auf deren Forderungen ein.
@ursula singh
- Von: Markus F. Baumgartner
- , 29. September 2009,
- 09:38
Wie recht Sie haben !
Wahrlich eine merkwürdige Geschichte. Polanski hat ein Chalet in Gstaad und wird von der Schweiz eingeladen, zudem ist er französisch-polnischer Doppelbürger und wohnt seit Jahren in Frankreich.Dass wir nun für Andere die Kohlen aus dem Feuer holen müssen ist ein Glanzstück unserer Justiz Wäre es nicht sinnvoll, Polanski einfach nur an Frankreich auszuliefern ?
Re: @ursula singh
- Von: ursula singh
- , 01. Oktober 2009,
- 09:10
Die eleganteste Lösung wäre gewesen, man hätte diskret und unauffällig den Herrn Polanski gewarnt, in die Schweiz zu kommen. Es wäre seine Entscheidung gewesen, nicht im Rampenlicht zu erscheinen und alles wäre wieder ruhig. Viel Ärger und grosse Diskussionen wären uns erspart geblieben. Man hat sich doch bei andern Gelegenheiten auch nicht gescheut, Indiskretionen durchsickern zu lassen.








US - Justiz
Nach neusten Erkenntnissen haben die US-Justizbehörden bereits im Vorfeld der Untersuchungshaft von Polanski ein Vorurteil gefällt.
Der oberste Richter habe dem Wortlaut nach, gegenüber des Staatsanwalts folgendes geäussert:
Ich werde dafür sorgen,dass der Kerl 100 Jahr in den Knast wandert.(obwohl noch keinen Prozess stattgefunden hat.) Der oberste Richter hat auch "einige" Formfehler zugegeben.
Dies ist in der NY-Times nachzulesen !