Kaiseraugster Notizen

Die amtlichen Verunstalter

1973 fasste die Gemeinderversammlung den Beschluss die Dorfstrasse zu sanieren, und so anzupassen wie sich sich seit Jahrzehnten präsentierte. Den damaligen Dorfoberen gelang dies eingentlich sehr gut. Maxime war keine Malereien auf den Strassen - rustikal eben. 35 Jahre durften sich die "Dörfler" der "Unversehrtheit" erfreuen. Dann kamen die Touristiker, sie wollen unser Dorf fit machen für den Zulauf der Besucherströme. Als erstes wurden überall Kübel und Tafeln gestellt - dann ein Parkhaus bewilligt. Die Autos müssen von der Strasse - es soll alles nett und schön sein. Nun, die Touristiker haben in den eigenen Reihen Saboteure! Weitere Pflanzenkübel mussten her, um die Autos in den Griff zu bekommen. So geschehen im Oberdorf beim Dorfbrunnen. Eine unsinnige Installation die viel hin und her manöverieren notwendig macht! Unnötige Abgase - unnötiger Lärm in einem Dorfteil, wo dies wirklich nicht notwendig ist.

Während andere Kommunen darüber nachdenken Markierungen und Hindernisse zu entfernen, Strassen und Plätze frei zu machen von verwirrenden Einrichtungen, hinkt der Gemeinderat Kaiseraugst hinten nach und macht zuerst alles das was andere Gemeinden als unnötig entfernen. Vielleicht können wir in 2 - 3 Jahren billige Pflanztrögen ersteigern!

 

 

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